Seit heute steht es nun fest, dass die Nachzuchten C. clypeatus sind. 🙂

In den letzten Wochen hatte ich mich noch schwer damit getan, die Art genau zu bestimmen, denn bei älteren Tieren ist die Bestimmung über die Augenstile und Augen am zuverlässigsten. Bei so kleinen Krebsen sind die Augen und Augenstiele allerdings noch nicht voll entwickelt, so dass es darüber noch nicht 100% zuverlässig ist.

Da im Grunde nur zwei Arten in Frage kommen, nämlich C. clypeatus oder C. brevimanus konnte ich heute die Bestimmung über die Farbe der Beine und der Punkte auf dem Körper vornehmen. Wie auf dem folgenden Bild deutlich zu erkennen ist, hat das Tier, welches sich ins Haus zurück gezogen hat, viele dunkle Punkte auf den Beinen. C. brevimanus hätten helle Punkte, ebenso wie die beiden anderen Arten, die ich noch halte. Die einzige Art in meinen Terrarien, welche diese dunklen Punkte hat, ist C. clypeatus.

Die Augen des anderen Tieres haben nun auch schon fast die Form, die für C. clypeatus typisch ist:

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Damit können diese kleinen Racker wohl nun als die erste dokumentiere in Gefangenschaft gelungene Nachzucht dieser Art angesehen werden! 🙂

Und noch ein kleines Bildchen, das ich vor ein paar Tagen geschossen habe. Clypeatus klettern ja sehr gerne, selbst die Kleinen:

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Versuch 3-2015 war leider nichts. Die Megalopa suchten sich keine Häuser und gingen auch nicht an Land. Mittlerweile sind alle verstorben.

Versuch 2-2015:

Es leben noch wenigstens um die 20 Tiere im Terrarium. Es könnten aber noch einige mehr sein, da sich immer welche verstecken oder zum Häuten weg sind. Genau 40 hatte ich in das Terrarium überführt.

Von den letzten Megalopas hat es dann aber leider keine mehr geschafft.

Gestern sind 10 der größten vom Nachwuchs in ein anderes Becken umgezogen, in dem sonst nur ein paar Zebrarollasseln leben. Mittlerweile haben die schon ihr zweites oder gar drittes Haus gesucht und jedes immer ein wenig größer als das davor. Ich hoffe, dass ich so besser zum Zählen komme. 😉

Ich hänge mal kommentarlos ein paar Bilder an, die sprechen für sich:

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Daten auf der Seite „Zucht/Breeding“ wurden eben ergänzt.

Versuch 2-2015:

Heute (Tag 58) habe ich die letzte Megalopa, die noch immer kein Haus hat, einfach in das Übergangsbecken umgesetzt, damit der Versuch 3 weitere Häuser bekommen kann.  Natürlich liegen im Übergangsbecken auch noch ein paar passende Häuser herum. Darin habe ich heute noch ein paar Tiere gesehen, die in einem Haus waren, aber noch nicht an Land wollen. Es müssten noch wenigstens 8 Tiere im Übergangsbecken sein, evtl. mehr, die sich nur gut Verstecken.

Im Terrarium der kleinen Krebse sehe ich immer zwischen 15 und 20 Tiere. Ein Teil ist wohl vergraben oder hat vielleicht auch eine der ersten Häutungen nicht geschafft. Da ich die Tiere aber nicht mehr als nötig (zum Fotos machen 😉 ) stören will, grabe ich natürlich nicht im Boden herum. Entweder tauchen sie noch auf oder eben nicht.

Einige der Krebse haben sich schon richtig gut weiter entwickelt und nutzen nun sogar schon Häuser die „eine Nummer größer“ sind. 🙂

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Da geht gerade einer mit einem Kokosraspel stiften:

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Versuch 3-2015:

Irgendwo bin ich wohl beim Zählen der Tage durcheinander geraten, dieser Versuch ist heute bei Tag 37.

Zusammenfassung, bisher:

Tag 1: ~1000 Larven

Tag 6: 595 Larven

Tag 10: 484 Larven

Tag 14: 324 Larven

Tag 19: 157 Larven

Tag 24: 90 Larven

Tag 28: erste Megalopa, leider tot

Tag 29: + 1 Megalopa

Tag 30: + 4 Megalopa

Tag 32: + 2 Megalopa

Tag 33: + 2 Megalopa

Tag 34: + 3 Megalopa

Tag 35: + 2 Megalopa

Tag 36: + 3 Megalopa

Tag 37: + 13 Megalopa, noch 5 Larven

Insgesamt dauert bei diesen Larven die Entwicklung deutlich länger, als beim vorherigen Versuch.

Es sind nun insgesamt 30, die sich zur Megalopa verwandelt hatten. die ersten haben sich gut gegenseitig als Futter genutzt. 🙁

 

Vergleich der Versuche 1, 2 und 3 von diesem Jahr:

V1:

erste Megalopa: Tag 28

Hausinteresse: Tag 43

Landgang: Tag 50

V2:

erste Megalopa: Tag 20

Hausinteresse: Tag 28

Landgang: Tag 38

V3:

erste Megalopa: Tag 28

Hausinteresse: bisher (Tag 37) nicht

Landgang: bisher (Tag 37) nicht

Beim ersten Versuch hatte ich meine Violascens in Verdacht. Auf Grund der Entwicklungszeit schätze ich, dass es im Versuch 3 dieselbe Art ist. Ob es wirklich Violascens sind, weiß ich aber erst sicher, wenn welche an Land sind und dort so lange überleben, bis die Unterscheidungsmerkmale eindeutig zu sehen sind.

Versuch 2 scheint auf jeden Fall eine andere Art zu sein, da kämen bei meine derzeitigen Bestand Clypeatus, Rugosus oder Brevimanus in Frage. Das Ableichen fiel allerdings genau in den Zeitraum, in dem Clypeatus normaler Weise ihre Larven entlassen. Es könnte sich allerdings auch um einen Mix handeln, denn bei der großen Menge an Larven von Versuch 2 waren sicher einige Weibchen daran beteiligt.

 

Versuch 3-2015:

Gestern war die erster Megalopa da- leider tot. Heute gab es wieder eine, die recht munter war und in das neu eingerichtet kleine Riffbecken umgesetzt wurde, wo sie sich dann Häuser anschauen kann.

Im Kreisel sind noch um die 50 Larven, die alle recht groß sind. Ich schätze, dass die sich auch bald in Megalopas verwandeln.

Versuch 2-2015:

In den letzten Tagen war es ruhig. Ein Großteil hat sich versteckt, vermutlich steht eine Häutung an. Einige sind aber immer unterwegs und schon deutlich gewachsen/entwickelter.

Heute habe ich noch zwei neue Hausbesitzer ins Übergangsbecken setzen können und von da zwei Landgänger in das Terrarium. damit sind dort schon 35 Tiere!

Vorhin habe ich dann wieder ein paar Nahaufnahmen gemacht. Wie groß sie im Original etwa sind, kann man vielleicht am letzten Bild abschätzen:

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Kurz zu Versuch 3-2015:

Es leben noch einige der Larven, aber bisher nur im Z4 und Z5 Stadium.

Versuch 2-2015:

Im Wasserbecken sind noch einige Megalopa (ca. 10), die noch keine Häuser haben. Heute morgen hatte ich 3 mit Häusern ins Übergangsbecken gesetzt und 8 frei schwimmende Megalopas gesehen, doch da könnten noch ein paar mehr drin sein. Viele sind es aber nicht mehr.

Im Übergangsbecken sind noch wenigstens 7 in Häusern unterwegs, aber noch nicht an Land.

Im Terrarium für die Nachzucht sind nun schon 25 Mini-LEKs unterwegs. Damit man es mir glaubt, habe ich vorgestern mal ein wenig mit der Kamera gespielt und auch endlich einige Nahaufnahmen hinbekommen. 🙂

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Versuch 2-2015:

Nachdem gestern mehrere von den kleinen LEKs an Land, versucht haben über die Silikondichtung abzuhauen, wurde gestern schon der erste Schwung umgesetzt.

Hier zwei Krabbler beim Versuch abzuhauen:

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Das neue Becken ist eine sogenannte Faunabox, in der sie nun ein Stückchen wachsen können, bis sie in ein echtes Terrarium umgesetzt werden. Alle Terrarien, die ich habe, bieten leider Lücken oder Löcher, durch welche diese Winzlinge abhauen könnten. Die Faunabox hat zwar auch Lüftungsschlitze, durch die sie passen würden, doch haben sie da keine Möglichkeit hin zu gelangen.

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Sie ersten 8 Tiere, die ich gestern in diese Box umgesetzt habe:

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Das Wasser bei ein paar der Tiere kommt vom vorsichtigen Reinigen der Häuser, an denen recht viele Sandkörner hingen. Ich hoffe, es macht ihnen das Laufen leichter, wenn sie das Gepäck los sind. 😉

Hier ein Bild vom neuen Domizil:

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Heute morgen waren dann schon wieder einige Tiere im Übergangsbecken an Land.

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Oder auf dem Weg ins Freie:

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Also wieder alles abgesammelt, was an Land herum lief. Diesmal waren es 10 Tiere:

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Und nachmittags nochmal 2:

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Insgesamt sind nun also 20 Tiere in der Faunabox!!! 😀

Von den letzten Megalopa im Wasserbecken haben sich heute auch schon 4 weitere für Häuser entschieden und wurden in das Übergangsbecken umgesetzt. Da krabbelt noch einiges herum und so hoffe ich, dass es tatsächlich noch mehr als die 20 an Land schaffen werden.

 

Versuch 3-2015:

Noch keine Megalopa in Sicht, aber viele muntere Larven.

So, der Versuch 3-2015 ist nun gezählt, gesäubert und lag teilweise unter dem Mikroskop.

Mittlerweile sind die Kleinen im Stadium Z3-Z5 und da ich Rugosus dahinter vermute, dürften die ersten bald in Megalopa verwandelt sein.

Das Grünwasser und die etwas niedrigere Temperatur haben die Entwicklung etwas heraus gezögert, aber das ist mir lieber als eine rasche Entwicklung und viele Todesfälle.

Es sind noch genau 157 Larven da. Ein paar Mikroskopbilder hänge ich gleich an.

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