Archive for Oktober, 2011

So oder so ähnlich muss es Prokyon wohl vorgekommen sein, als er sich an den Aufstieg am großen Baumstamm machte.

Und noch eine nähere Aufnahme des mutigen Krabblers.

Nachdem ein nahestehender Schrank jetzt frei geworden ist und die Perlatus ja bald auch noch zu den anderen dürfen, wird es bald wohl ein neues Becken geben.

Hier kommt schon mal die grobe Planung dazu: Breite mal Höhe um die 120cm und tief so zwischen 40 und 45cm.

Der Meerwasserteil besteht aus einer Kunststoffbox (60x40x18 cm), ebenso wie links der Teil unten für die Erde (40x33x20 cm). Oben auf den Zwischendecken kommen auch noch irgendwelche Gefäße oder Folien zum Einsatz, damit ich auch da an einigen Stellen Erde zum Verbuddeln oder für Pflanzen einbringen kann.

Über den Meeresteil kommen zusätzliche Dioden zur Beleuchtung, weil es da sonst zu Dunkel ist. Das sind zwei verbundene kleine Leisten, die ich schon über meinem Nano-Meerwasserbecken hatte, wo die Lichtstärke ausreichte. Von der Helligkeit der sollte das reichen, ansonsten sind die erweiterbar.

Zur Hauptbeleuchtung ist oben eine Neon-Feuchtraumröhre gedacht in die eine Terrarien- oder Aquarienlampe kommt.
Ich muss mal sehen, wenn das alles drin ist, wie viel Wärme die erzeugen. Notfalls kommt rechts oben (unter die Decke oder an die Wand) noch eine Wärmelampe.

Korkplatten und/oder Stamm entscheidet sich beim Einbau. Dazu kommen dann sicher noch kleinere Korkteile daneben, davor, wie auch immer. Ergibt sich bestimmt.^^
Der Plan ist halt, die etwas kleine Grundfläche mit mehreren Etagen auszugleichen. So gerne wie die Perlatus bisher im Quarantänebecken klettern, sollte das kein Problem für sie darstellen.

Damit es nicht zu schwer wird, spare ich den Teil zwischen Erde und Wasser zum Großteil aus. Da kommt ein Rahmenbau hin, auf den ein dünne Schicht Beton kommt und drauf nur eine dünne Schicht Sand. Die leere Stelle darunter nutze ich dann, um da von vorne eine Schublade einzusetzen. Da kann dann Zubehör rein (Trockenfutter, Schneckenhäuser etc.). Würde ich alles mit Sand füllen, wären das gute 30kg mehr, was sich auch nicht lohnt, da meine LEKs kaum im Sand graben – zumindest nicht tief.

Zementbeton verwende ich auch für die Schräge im Wasser, die kommt aber noch auf einen Unterbau aus Styropor oder Bauschaum. Bei meinem großen Aquarium habe ich so meine Rückwand gestaltet. Auf die Art spare ich Zement und damit Gewicht. Und Styropor/Bauschaum geht nichts ins Wasser über, wie manche behaupten. Das ist schon seit Jahren in der Aquaristik widerlegt.
Da die Plastikboxen nicht ganz rechtwinklig sind, werden die Hohlräume mit Bauschaum aus gespritzt und von oben kommt am Rand halt auch eine dünne Schicht Zement drüber.

Vorne vor kommt dann noch ein Rahmen und zwei Bilderrahmen (50x70cm) werden die Türen, die in der Mitte zusammen gehen. Das Sichtfeld bertägt dann also grob 100m in der Breite und 70cm in der Höhe.

Pflanzen kommen selbstverständlich auch noch etliche rein! Ins Wasser und an Land.^^
Die Süßwasserschale(n) werden aber nicht direkt integriert, sondern Schalen, die herausnehmbar sind. Vermutlich eine auf den unteren Landteil und eine weiter oben auf eine der Etagen.

Außenansicht:

Wie gesagt, das ist nur die grobe Planung. Die meisten OSB-Platten sind schon fertig, müssen aber noch gut grundiert werden, bekommen noch einen Anstrich und nach dem Zusammenbau eine Versiegelung.

Dekoelemente, Schalen etc. habe ich mehr als genug. Das wird dann erst mit der Einrichtung fertig entschieden, wo was hin kommt.