Archive for November, 2012

Kurz nach Mitternacht konnte ich einen meiner Rugosus am Meerwasserteil beobachten. Zuerst viel mir nur die nette Blüte auf, die zufällig auf seinem Haus lag, weshalb ich von dem Tier ein Photo machte:

Das ist Sualocin. Etwas später umrundete sie das Becken und kletterte auf den Steinen der anderen Seite herum, wo noch an der Wasserkante einer der Meereseinsiedler hing.

Dann ging ich zu Bett und erwartet nichts besonderes. Doch mitten in der Nacht, als ich zufällig auf war und am Terrarium vorbei schaute, da konnte ich beobachten, wie Sualocin unter Wasser auf einem der Steine saß und sich schüttelte. Dabei entließ sie mehrere hundert Larven ins Wasser, die sogleich durch die Gegend schwammen. 🙂  Das nächste Bild zeigt einen Teil davon, den ich gefangen habe.

Die Larven sind 3-4mm lang und wurden zum Großteil in verschiedene Aufzuchtbehälter umgestezt. Die Behälter im folgenden Bild nutze ich normaler Weise für Urzeitkrebse, die meine Süßwasserfische als Futter bekommen. Nun sind sie angefüllt mit Einsiedler-Larven und Futter (weshalb das Wasser etwas trüb wirkt).

Gleich am Morgen setzte ich dann den Kreisel in Betrieb, den ich eigentlich für Larvenaufzuchten gebaut hatte. Durch den Schlauch wird Luft von einer Pumpe in den Sprudelstein gedrückt. Die aufsteigenden Blasen erzeugen eine Drehbewegung des Wassers, so dass die Larven in eine Art Schwebezustand kommen und nicht zu Boden sinken können.  Hier sind nun ebenfalls einige hundert Larven drin:

Und noch ein Bild von einigen der Larven im Kreisel:

 

Durch die Umgestaltung des Aquarienteils, wurden ein paar Steine anders gesetzt. Die besten Algen waren wohl nun außerhalb der Wasserfläche, weshalb vor allem zwei der im Wasser lebenden Einsiedler regelmäßig auf den Steinen außerhalb des Wasser herum liefen.

Leider gab es bei der Dichtung um das Meerwasserbecken herum einige Stellen, wo sich das Silikon vom Kunststoff ablöste. Daher war nun eine kleine Reparatur nötig, bei der das gesamte Becken geleert wurde. Das Wasser und Gestein wurden vorübergehend in ein leeres Aquarium gebracht, so das es zum Großteil schnell wieder genutzt werden konnte. Sah dann schon sehr leere aus:

Dann ging es ans Abdichten. Zuerst wurde der Rand gereinigt. Dabei offenbarten sich dann die größeren Problemstellen:

Schließlich musste einen Tag gewartet werden, bis alles Trocken genug war.  Bis dahin war das „Schwimmbecken“ dann geschlossen:

Dann wurde abgedichtet und wieder gewartet und schließlich wurde das „Meer“ neu eröffnet. Hier ist das Wasser noch etwas trüb, weil die Pumpe da erst anlief. Nun ist eine Strömungspumpe integriert, die eine deutlich stärkere Strömung bringt, als die zuvor benutzte Pumpe: